ADAC-Pannenstatistik 2019: Defekte Batterie häufigster Grund bei Liegenbleibern

Keine Power mehr. Nicht nur Smartphone-Junkies können ein Lied davon singen, auch etliche Autofahrer sind davon betroffen. Laut aktueller ADAC-Erhebung sind defekte Batterien mit rund 42 Prozent die Hauptursache für Pannen. Dies ergab die Pannenstatistik 2019 von Deutschlands größtem Automobilclub.


Batterie-Probleme waren auch 2019 häufigste Pannenursache

Wenn dem Akku der Saft ausgeht. Der ADAC-Pannenstatistik 2019 zufolge beginnen die Batterie-Probleme bereits nach etwa fünf Jahren und machen sich besonders beim Start bemerkbar.

 

Durchschnittlich mehr als 10.000 mal rückten die 1.750 Gelben Engel im vergangenen Jahr täglich aus. Dabei mussten die Pannenhelfer bei 3.756.226 Einsätzen erneut feststellen, dass ein saft- und kraftloser Akku die größte Schwachstelle im Auto ist.

 

Bei exakt 41,8 Prozent der Fälle war dies so, unabhängig von Modell und Marke. Die hohe Batterie-Anfälligkeit belegt der Automobilclub zudem mit einer Aufstellung, die auch das Jahr der Erstzulassung der Pannen-Pkw berücksichtigt. Demnach häufen sich zwischen dem fünften und sechsten „Lebensjahr“ einer Batterie die Pannen.

 

Bei einem Fahrzeugalter von elf Jahren pendeln sich diese Pannen auf hohem Niveau ein. Dennoch bleiben bereits auch etliche Jungwagen mit leerer oder defekter Batterie liegen. Die Gründe: Durch zahlreiche elektrische Verbraucher und unzureichendes Batterie-Management wird der Akku schnell überlastet.

 

Eine wichtige Erkenntnis übrigens, gerade für Gebrauchtwageninteressenten und Autofahrer, die ihren Wagen verkaufen wollen, bevor teure Reparaturen fällig werden. Für die ADAC-Pannenstatistik 2019 wurden 113 Baureihen von 25 Marken untersucht.

 

Quelle und Foto: ADAC