Aquaplaning: Wenn es zu stark regnet, droht Gefahr

Nach der Hitze folgt das Gewitter. So auch wieder geschehen am vergangenen Wochenende. Besonders der Norden und der Osten waren betroffen. Es blieb aber nicht nur beim Starkregen, sondern es bildete sich teilweise blitzschnell Aquaplaning. Speziell auf den Autobahnen rund um Hamburg herum wurde es gefährlich rutschig.


Oberste Vorsicht ist geboten, wenn Starkregen und schlechte Straßen aufeinandertreffen. Dann kann es selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten zu Aquaplaning kommen

Insbesondere Autofahrer, die längere Touren vor sich haben, müssen sich an brütend heißen Sonnentagen auf plötzlich auftretende Wetterkapriolen einstellen. Trotzdem werden viele Kraftfahrer immer wieder von Gewittern und Regengüssen überrascht. Erste Maßnahme dann: Die Geschwindigkeit an die Wetterverhältnisse anpassen und Abblendlicht einschalten. Ist die Sicht gar ganz getrübt, den nächsten Parkplatz ansteuern oder die Weiterfahrt mit Warnblinker extrem verlangsamen und den Abstand zum Vordermann deutlich vergrößern. Denn: Bei nasser Fahrbahn erhöht sich die Unfallgefahr exorbitant.

Wenn es zu stark regnet, kann es auch sehr schnell zu Aquaplaning kommen. Besondere Vorsicht ist bei welligem Straßenbelag, größeren Unebenheiten und tiefen Spurrillen geboten. Schon bei niedrigen Geschwindigkeiten ab ca. 50 – 60 km/h kann das Fahrzeug ins schwimmen geraten. Tritt Aquaplaning auf, sollten ruckartige Lenkbewegungen und starke Bremsversuche vermieden werden. Außerdem gilt: Je geringer die Profiltiefe der Reifen, desto weniger Straßenhaftung hat das Fahrzeug.

Bei Gewitter sollte der Wagen zudem nicht verlassen werden. Das Auto schützt nicht nur vor Nässe oder Hagelkörnern, sondern vor allem vor den einschlagenden Blitzen (Faradayscher Käfig).

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